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Der Reifen in einer Zeit nachhaltiger Entwicklung
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Auch wenn Reifen noch nicht als ökologisches Produkt angesehen werden, muss man zugegeben, dass sämtliche bekannten Reifenhersteller alles daran gesetzt haben, um ihre Neuerungen unter Beachtung einer nachhaltigen Entwicklung einzuführen. Diese Bemühungen bewegen sich um drei Hauptachsen: die zur Herstellung verwendeten Materialien, deren Leistungen und Wiederverwertbarkeit.

Der Reifen in einer Zeit nachhaltiger Entwicklung


Auch wenn Reifen noch nicht als ökologisches Produkt angesehen werden, muss man zugegeben, dass sämtliche bekannten Reifenhersteller alles daran gesetzt haben, um ihre Neuerungen unter Beachtung einer nachhaltigen Entwicklung einzuführen. Diese Bemühungen bewegen sich um drei Hauptachsen: die zur Herstellung verwendeten Materialien, deren Leistungen und Wiederverwertbarkeit.

Ehre, wem Ehre gebührt – sprechen wir somit zuerst von Michelin, der eine vorrangige Stellung in Bezug auf Innovation im Bereich nachhaltiger Entwicklung einnimmt. In der Tat vermarktete Michelin bereits 1992 seinen ersten „grünen Reifen“ im Rahmen der als „Energy“ benannten Produktpalette. Indem Michelin das Kohlenschwarz bei der Zusammensetzung seiner Reifen durch Kieselerde ersetzte, konnten 3 % Kraftstoff gespart werden, da sich der Rollwiderstand des Reifens verringerte. Sicher stand 1992 die Problematik nachhaltiger Entwicklung und gestiegener Kraftstoffpreise weniger im Vordergrund, als es seit einigen Monaten der Fall ist. Im Jahre 2007 brachte Michelin den „Energy Saver“ auf den Markt, einen „grünen Reifen“, dessen Rollwiderstand um weitere 20 % verringert werden konnte und somit eine Kraftstoffeinsparung von 0,2 l auf 100 km sowie eine Reduzierung der CO2-Emissionswerte um 4 g/km ermöglichte.

Die Hersteller von Reifen streben weitere Initiativen an. Goodyear arbeitet somit an den neuen Reifengenerationen, die unter anderem Maisstärke enthalten und den zweifachen Vorteil darstellen, die CO2-Emissionen während der Reifenherstellung sowie den Rollwiderstand der Gummis und demzufolge den Kraftstoffverbrauch zu verringern. Die erhoffte Verringerung des CO2-Ausstoßes liegt bei über 8,2 g/km. Eine kleine Revolution in Aussicht?

Pirelli stellt ebenfalls Überlegungen zu diesem Thema an und hat zu diesem Zweck zwei Abteilungen gegründet, die mit der nachhaltigen Entwicklung betraut sind, Pirelli Labs und Pirelli Ambiante. Das Ergebnis ist der „Cinturato“, ein von Pirelli 2008 auf den Markt gebrachter ökologischer Reifen, der den Rollwiderstand ebenfalls um 20% verringert und demzufolge den Schadstoffausstoß und den Kraftstoffverbrauch in etwa gleichen Proportionen wie jene bei Michelin.




In einem anderen aber mit der nachhaltigen Entwicklung zusammenhängenden Bereich sollte erwähnt werden, dass zur Herstellung von Reifen nicht länger aromatische Öle verwendet werden dürfen. Diese Auflage tritt für sämtliche Hersteller ab 2010 in Kraft (Abkommen von Kyoto).

Schließlich sollte auf die gemeinsamen Bemühungen der großen Hersteller hingewiesen werden, die sich zur Wiederverwertung der Reifen zusammengeschlossen haben und somit in der Lage sind, beinahe 70 % der in Frankreich vertriebenen Reifen durch Aliapur, einem von Bridgestone, Continental, Goodyear, Michelin, Pirelli und Kleber gegründeten Unternehmen, zu recyceln.

Die auf diese Weise gesammelten und behandelten Materialien werden in zahlreichen Anwendungen wieder verwendet: Schuhsohlen, Räder für Schubkarren, Autozubehör, Dachmaterialien, Bodenbeläge für Sportanlagen und Kinderspielplätze, bituminöser Asphalt für Straßenbeläge etc.
Reifenkauf: Sparen heißt in erster Linie, seine Reifen zu warten
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Sicher ist es möglich, beim Kauf von Reifen nach Schnäppchen Ausschau zu halten. Eine andere oft vernachlässigte Sparmöglichkeit hängt dahingegen einzig und alleine vom Autofahrer selbst ab! Eine einfache Wartung seiner Reifen ermöglicht es tatsächlich, deren Lebensdauer oftmals zu verdoppeln.

Reifenkauf: Sparen heißt in erster Linie, seine Reifen zu warten


Sicher ist es möglich, beim Kauf von Reifen nach Schnäppchen Ausschau zu halten. Eine andere oft vernachlässigte Sparmöglichkeit hängt dahingegen einzig und alleine vom Autofahrer selbst ab! Eine einfache Wartung seiner Reifen ermöglicht es tatsächlich, deren Lebensdauer oftmals zu verdoppeln.

Oft beschränkt sich die Wartung der Reifen auf ein sporadisches Auffüllen auf längeren Fahrten oder auf Verschleißkontrollen beim Besuch in der Werkstatt. Abgesehen davon, dass diese Vorsichtsmaßnahmen zu selten durchgeführt werden, werden sie es in der Regel auch zu spät, zu einem Zeitpunkt, an dem der Reifen bereits nicht wieder gut zu machende Schäden davon getragen hat.

Durch einfache Kontrollen kann einer Beschädigung oder verfrühtem Verschleiß des Reifens vorgebeugt werden, ohne dass hierzu Werkzeug oder besondere Fachkenntnis notwendig ist. Nachstehend eine einfache Liste mit Tipps:

Prüfen Sie den Reifendruck einmal im Monat.
Der für Ihre Reifen empfohlene Druck ist auf der Türinnenseite Ihres Fahrzeugs angegeben. Der Reifendruck muss zwingend bei kaltem Reifen gemessen werden. Ein zu hoher oder zu niedriger Reifendruck hat einen anormalen Verschleiß des Reifens zur Folge, im Falle eines zu geringen Reifendrucks kommt es ebenfalls zu einem höheren Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs.

Prüfen Sie Ihre Reifen auf gleichmäßigen Verschleiß.
Ihre Reifen müssen auf der gesamten Lauffläche gleichmäßig abgenutzt sein. Führen Sie eine einfache Sichtkontrolle aus oder fahren Sie mit der Hand über die Reifenfläche, um eventuellen ungleichmäßigen Verschleiß feststellen zu können.

 

  • Wenn Sie einen „sägezahnähnlichen“ Verschleiß auf den Reifenschultern feststellen, ist dies voraussichtlich auf eine falsche Einstellung Ihres Radstandes zurückzuführen.

  • Wenn die Reifen „facettenähnlich“ verschleißen, sind die Reifen falsch ausgewuchtet (bei bestimmter Geschwindigkeit sind Vibrationen im Lenkrad wahrzunehmen) oder die Stoßdämpfer des Fahrzeugs sind verschlissen.

  • Wenn das Zentrum der Lauffläche stärker verschlissen ist als die Schultern, ist der Reifendruck zu hoch. Sind die Schultern stärker verschlissen als das Zentrum, ist der Reifendruck zu gering.

In jedem Fall sollte die Ursache des ungleichmäßigen Verschleißes von einem Fachmann behoben werden (Einstellen des Radstandes, Auswuchten, höherer oder geringerer Reifendruck etc.).

Prüfen Sie in regelmäßigen Abständen den Verschleiß, denn ganz gleich wie sehr Sie Ihre Reifen pflegen, darf der Verschleißanzeiger nicht unterschritten werden (minimale Profiltiefe: 1,6 mm), um den gesetzlichen Auflagen Genüge zu leisten.
Reifenpanne: Sicheres Fahren mit plattem Reifen ist nicht unmöglich
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Bei einer Reifenpanne fühlt sich jeder Autofahrer hilflos oder gerät sogar in Panik. Eine Reifenpanne bei einem geparkten Fahrzeug bereitet mehr oder weniger große Unannehmlichkeiten, wohingegen sie bei der Fahrt eine echte wahrhaftige Gefahr darstellt. Alle bekannten Reifenhersteller bieten Ihnen heute Lösungen an, um Ihre Fahrt mit plattem Reifen fortzusetzen.

Reifenpanne: Sicheres Fahren mit plattem Reifen ist nicht unmöglich


Bei einer Reifenpanne fühlt sich jeder Autofahrer hilflos oder gerät sogar in Panik. Eine Reifenpanne bei einem geparkten Fahrzeug bereitet mehr oder weniger große Unannehmlichkeiten, wohingegen sie bei der Fahrt eine echte wahrhaftige Gefahr darstellt. Alle bekannten Reifenhersteller bieten Ihnen heute Lösungen an, um Ihre Fahrt mit plattem Reifen fortzusetzen.

Dreiviertel aller Autofahrer haben bereits eine Reifenpanne erlebt. Ganz gleich in welcher Situation Sie sich befinden, ist der Zeitpunkt stets schlecht gewählt: Verspätung zu einem Termin, Schwierigkeiten beim Reifenwechsel, Beschmutzung, Verärgerung etc. stellen zweifelsohne die harmlosesten Folgen einer Reifenpanne dar.

Bis in die Neunzigerjahre bedeutete eine Reifenpanne ein systematisches Anhalten des Fahrzeugs, was nicht immer gefahrlos möglich war: was tun, wenn man zwischen dem Risiko eines Ablaufens von der Felge und dem spontanen Anhalten auf einer Schnellstraße oder Autobahn wählen muss?

Seit Jahren richten die bekannten Hersteller von Reifen ihre Forschungen darauf aus, Reifen mit besten Leistungen (Komfort, Haftung, Lebensdauer etc.) zu entwickeln, bei gleichzeitiger maximaler Sicherheit im Falle einer Reifenpanne.


Die meisten Reifenmarken bieten heute effiziente Lösungen an, die zwar keine Reifenpanne verhindern können, es jedoch ermöglichen, mit einem platten Reifen eine begrenzte Distanz (in der Regel 80 km) bei gemäßigter Geschwindigkeit (80 km/h) zurückzulegen, ohne dass der Reifen von der Felge abläuft.

Die verschiedenen entwickelten Technologien basieren alle auf dem Konzept verstärkter Reifenflanken. Im Falle einer Reifenpanne tragen die verstärkten Flanken dazu bei, das Gewicht des Fahrzeugs zu tragen, ohne dass der Reifen von der Felge abspringt, und ermöglichen es dem Fahrer somit, sein Fahrzeug in eine Werkstatt zu fahren, oder den Reifenwechsel selbstständig an einem sicheren Ort vorzunehmen.

Sehen Sie sich die wichtigsten Angebote des Reifenmarktes auf POPGOM an:


  • Michelin ZP (Zero pressure)
  • Goodyear RunOnFlat
  • Continental SSR (Self Support Ring)
  • Dunlop DSST (Dunlop Self Supporting Technology)
  • Pirelli Run Flat
Demzufolge sind die beim Kauf günstigsten Reifen auf Langzeit selten die wirtschaftlichsten.
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Wird das Thema Winterreifen angesprochen, kommen oft verschiedenste Begriffe zum Vorschein, vom Geläufigsten bis hin zum Geheimnisvollsten: Schneereifen, Winterreifen, Lamellenreifen, lamellierter Reifen, Thermogummireifen, Spikereifen, bespikebarer Reifen, Eisreifen, Kontaktreifen, nordischer Reifen, M+S-Reifen und Allwetterreifen.

Demzufolge sind die beim Kauf günstigsten Reifen auf Langzeit selten die wirtschaftlichsten.


Wird das Thema Winterreifen angesprochen, kommen oft verschiedenste Begriffe zum Vorschein, vom Geläufigsten bis hin zum Geheimnisvollsten: Schneereifen, Winterreifen, Lamellenreifen, lamellierter Reifen, Thermogummireifen, Spikereifen, bespikebarer Reifen, Eisreifen, Kontaktreifen, nordischer Reifen, M+S-Reifen und Allwetterreifen.

Ein nicht sonderlich an diesem Thema interessierter Fahrer kann schnell die Übersicht über die Wahl eines Winterreifens verlieren und möglicherweise selbst einen Reifen wählen, der für seinen Gebrauch nicht geeignet ist.

Nachstehend finden Sie einige Erklärungen, die Ihnen bei der Wahl Ihres Winterreifens helfen sollen:
Winterreifen
 
Es handelt sich hierbei um Reifen, die ebenfalls als Schneereifen, Lamellenreifen oder lamellierte Reifen bezeichnet werden (mehrere hundert Rillen oder Lamellen auf der Reifenfläche ermöglichen ein besseres Fahrverhalten auf verschneiter Fahrbahn). POPGOM empfiehlt die Verwendung dieser Art von Reifen auf jeder Achse, sobald die Umgebungstemperatur unter 7° C abfällt. Verkehrsbehinderungen und Unfälle bei Schneefall in Marseille und selbst in Korsika im Januar 2009, oder überfrierende Nässe in Lyon im Januar 2009, beweisen wieder einmal die Nützlichkeit dieser Art von Reifen im Winter.
Thermogummireifen

Sämtliche Winterreifen sind Thermogummireifen, deren Gummi auf  Temperatur anders reagiert als jenes von Sommerreifen. In der Tat bleibt das Gummi eines guten Winterreifens unterhalb von 7° C elastischer, wohingegen sich das Gummi eines Sommerreifens unterhalb dieser Temperatur verhärtet und somit seine Leistungsfähigkeit herabsetzt.
Spikereifen

Diese bieten eine verbesserte Haftung auf vereister Fahrbahn und sind in Skandinavien zur Winterzeit tagtäglich anzutreffen. In Frankreich wird deren Nutzung durch Erlass des Präfekten geregelt (Verwendungszeiträume). Die Geschwindigkeit ist begrenzt (60 oder 90 km/h je nach Fahrzeugtyp) und eine derartige Ausstattung des Fahrzeugs muss an diesem sichtbar durch Warnhinweise gekennzeichnet sein. Nachteile von Spikereifen: sie sind besonders laut, setzen eine geringere Geschwindigkeit voraus und die Spikes verschleißen auf unseren (nicht vollkommen mit Eis und Schnee bedeckten) Straßen sehr schnell.
Bespikebare Reifen
 
Es handelt sich hierbei um Winterreifen mit Löchern, in die Spikes eingesetzt werden können. Nachteil: Nur wenige Fachleute in Frankreich sind in der Lage, diese Reifen mit Spikes nachzurüsten.
Eisreifen (auch nordische Reifen oder Kontaktreifen genannt)
 
Diese Reifen bieten eine bessere Haftung auf vereister Fahrbahn. Sie erfreuen sich in skandinavischen Ländern immer größerer Beliebtheit, da sie die Vorteile von Spikereifen besitzen, ohne die Nachteile von Lärm und gesetzlichen Einschränkungen. Die Tatsache, dass diese in Ländern mit vollkommen vereisten Fahrbahnen zum Einsatz kommen (eingefrorene Fjorde in Norwegen oder übereiste Flüsse in Kanada) beweist die Effizienz dieser Reifen auf vereister Fahrbahn.
M+S - Reifen

M+S ist die Bezeichnung für „Mud and Snow“ (Matsch und Schnee). Diese findet man auf 4x4-Reifen und Winterreifen vor. Sie weist darauf hin, dass man das Recht besitzt, den Geschwindigkeitsindex gegenüber dem Geschwindigkeitsindex der Originalbereifung des Fahrzeugs zu senken und dass der Reifen ein besseres Fahrverhalten auf schlammigem oder überschneitem Untergrund aufweist, als Standardreifen.
„All Seasons“-Reifen oder Allwetterreifen
 
Diese Reifen erfüllen eine Zwischenfunktion, deren technische Eigenschaften eher jenen eines Sommerreifens als jenen eines Winterreifens ähneln. Vorteil dieses Reifentyps ist, dass er das ganze Jahr über gefahren werden kann. Ein Winterreifen verschleißt im Sommer zu schnell, da sich sein Gummi durch die Wärme erweicht, wohingegen ein Sommerreifen im Winter durch sein sich verhärtendes Gummi an Haftung verliert. Allwetterreifen stellen somit einen Kompromiss dar, der, wie bei allen Kompromissen, bei niedriger Temperatur nicht dieselben Haftungseigenschaften und dasselbe Fahrverhalten aufweist, wie ein Winterreifen, und nicht dieselben Leistungen wie ein Sommerreifen bei hohen Temperaturen.
 
DOT-Nummer
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Seit dem Jahr 2000 wird das Herstellungsdatum als verschlüsselte vierstellige Nummer meist am Ende der DOT-Kennzeichnung angegeben. Die Stellen 1 und 2 stehen für die Produktionswoche, die Stellen 3 und 4 geben das Jahr an. Beispiel im Bild: 39. Woche im Jahr 2003. In Einzelfällen steht das Herstellungsdatum nicht nach oder am Ende der DOT-Nummer. Auch ist die vierstellige Nummer nicht auf beiden Reifenflanken eingeprägt. Grundsätzlich befinden sich allerdings die vier Ziffern in einem Oval wie auf dem Bild dargestellt.
DOT-Nummer

Die Seitenwand eines Reifen enthält zahlreiche Informationen. Dort findet man vermischt Zahlen- und Buchstabenkombinationen wie bspw. „195/65 R15 91H“, die für die Breite, den Reifenquerschnitt, die Bauweise, die Zollgröße, den Lastindex sowie für die maximal zulässige Höchstgeschwindigkeit eines Reifens stehen. Aufgrund von technischen Anforderungen der Fahrzeughersteller sind die Reifenhersteller dazu gezwungen für Reifen, die direkt bei dem Fahrzeughersteller an das Fabrikationsband geliefert werden (Erstausrüstung), spezielle Reifenversionen zu entwickeln. Diese sind bspw. Durch einen Stern (*) für BMW-Fahrzeuge oder durch eine „MO“-Markierung für Mercedes-Fahrzeuge, usw. gekennzeichnet. Diese Reifen findet man natürlich auch im Ersatzgeschäft bei entsprechenden Fachhändlern. Hier sollte man allerdings wissen, dass diese Markierungen –bis auf wenige Ausnahmen- keine verbindliche Bindung darstellt.

DOT

Neben diesen Größenangaben finden Sie noch jede Menge zusätzliche Zahlen- und Buchstabenkombinationen auf der Seitenwand eines Reifens. Winterreifen bspw. Sind mit einem „M+S“-Symbol sowie zum Teil mit einem „Schneeflocken“-Symbol, welches Berggipfel und Schneeflocken zeigt, gekennzeichnet. Weiterhin findet man auf manchen Reifen Zusatzbezeichnungen wie „XL“, „Extraload“, usw. auf der Seitenwand von Reifen, die eine erhöhte Tragfähigkeit dieser Reifen anzeigt.

Ob nun ein Reifen in Deutschland bzw. Europa zugelassen ist, können Sie ebenfalls auf der Seitenwand eines Reifens ablesen. Dies erkennen Sie –wie im Bild rechts in einem Kreis dargestellt- an dem großen Buchstaben „E“ sowie einer Zahl dahinter. In unserem Beispiel finden Sie die Ziffer „2“, die für das Zulassungsland Frankreich steht. Für das Zulassungsland Deutschland steht die Ziffer „4“. Diese Ziffer sagt aus, in welchem Land dieser Reifen für den Straßenverkehr in Europa zertifiziert und damit freigegeben wurde.

Eine neue Markierung auf der Seitenwand eines Reifens stellt die s.g. „S“-Markierung dar und regelt die Übereinstimmung mit der Richtlinie ECE 2001/43 zur Geräuschentwicklung eines Reifens. Hiermit wird erreicht, dass Reifen einen bestimmten Wert der Geräuschentwicklung –gemessen in Dezibel- nicht überschreiten. Seit dem 01. Oktober 2009 ist diese EU-Richtlinie in geltendes Recht umgesetzt worden. Somit müssen alle neuen Pkw-Reifen mit einer Reifenbreite von weniger als 185mm mit diesem „S“-Symbol gekennzeichnet sein. Für alle anderen Reifen gilt diese Regelung ab dem 01. Oktober 2010.
Neue Reifenkennzeichnung ab 2012
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Das EU-Parlament hat am 25. November 2009 die technischen Einzelheiten des neuen Reifenlables bezüglich der drei Kriterien „Kraftstoffverbrauch, Haftung auf nassen Fahrbahnen und Geräuschentwicklung von Reifen“ festgelegt. Diese Regelung tritt ab 01.November 2012 in Kraft und soll den Verbrauchern helfen, sich für sicherere und umweltfreundlichere Reifen zu entscheiden.
Neue Reifenkennzeichnung ab 2012

etiquetado obligatorioDas EU-Parlament hat am 25. November 2009 die technischen Einzelheiten des neuen Reifenlables bezüglich der drei Kriterien „Kraftstoffverbrauch, Haftung auf nassen Fahrbahnen und Geräuschentwicklung von Reifen“ festgelegt. Diese Regelung tritt ab 01.November 2012 in Kraft und soll den Verbrauchern helfen, sich für sicherere und umweltfreundlichere Reifen zu entscheiden.


Als Kennzeichnung dient eine Skala, ähnlich dem EU-Energie-Lable, welche man auf Kühlschränken, usw. findet. Hierbei werden die beiden Kriterien „Kraftstoffverbrauch“ und „Haftung auf nasser Fahrbahn“ in einzelne Klassen von „A“ bis „G“ eingeteilt. Ein grünes „A“ steht demnach für die beste und ein rotes „G“ entsprechend für die schlechteste Leistung. Das dritte Kriterium „Fahrgeräusch“ wird anhand von Schallwellen in Verbindung mit dem erreichten Geräuschwert –gemessen in Dezibel- dargestellt. Besonders leise Reifen (unter 68 Dezibel) werden nur mit Schallwellen dargestellt.


Bereits ab 01. Juli 2012 müssen alle neu produzierten Reifen bereits mit einem solchen Aufkleber versehen sein bevor sie in den Handel gelangen.


Ab 01. November 2012 müssen diese technischen Angaben in allen Verkaufsprospekten sowie auch im Internet pro Reifen für den Endverbraucher ersichtlich sein.


Diese Kennzeichnungen sollen in Verbindung mit den entsprechenden Weiterentwicklungen der Reifen dazu beitragen, dass die CO2-Emissionen sowie der Treibstoffverbrauch deutlich verringert werden können

Wie wechselt man ein Rad?
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Ein Reifenwechsel kann rätselhaft, beeindruckend oder sogar kompliziert erscheinen für jemanden, der noch nie mit der Situation konfrontiert war. Sollten Sie befürchten, einmal einen Reifen am Straßenrand wechseln zu müssen, ohne dass jemand Ihnen dabei hilft, hier einige Ratschläge...
Wie wechselt man ein Rad?

Ein Radwechsel kann rätselhaft, beeindruckend oder sogar kompliziert erscheinen für jemanden, der noch nie mit der Situation konfrontiert war. Sollten Sie jemals in die Situation geraten, einmal ein Rad am Straßenrand wechseln zu müssen, hier einige Ratschläge:


1/ Das richtige Werkzeuge:
Es ist nicht so schwer, ein Rad zu wechseln, aber dafür muss man mit den richtigen Werkzeugen ausgestattet sein. Daher sollten Sie ständig folgendes in Ihrem Fahrzeug mitführen:
  • einen Wagenheber, um Ihr Fahrzeug leicht anheben zu können,
  • einen Radschlüssel, um die Radbolzen zu lösen (Kreuzschlüssel sind am nützlichsten, da sie eine doppelt so hohe Hebelkraft erzeugen),
  • ein Ersatzrad (es ist nicht jedes Fahrzeug mit einem Ersatzrad ausgerüstet).


2/ Richtig reagieren:
Sollten Sie plötzlichen Luftverlust an Ihrem Reifen bemerken:
  • Nicht die Fassung verlieren, langsam weiterfahren und am Straßenrand parken (nicht über eine längere Distanz mit einem platten Reifen fahren: Ihr Fahrzeug und insbesondere die Felge könnte dadurch beschädigt werden).
  • Ihre Warnblinker einschalten.
  • Das Warndreieck aufstellen und Ihre Signalweste anlegen.
  • Einen linken Reifen nicht auf der Fahrbahn wechseln… suchen Sie einen sicheren Ort auf.


3/ Reifenwechsel:
  • Die Handbremse anziehen und den 1. Gang einlegen, damit Ihr zu wechselndes Rad sich nicht drehen kann.
  • Die Radbolzen leicht anlösen.
  • Setzen Sie den Wagenheber an der kleinen Metallkante am Fahrzeugrahmen an. Diese befindet sich ca. 25cm hinter dem Vorderrad bzw. vor dem Hinterrad. Das Fahrzeug nur an diesen Aufnahmen anheben.
  • Das Fahrzeug anheben, bis das betroffene Rad 5 cm über dem Boden hängt (das Ersatzrad wird mehr Platz brauchen als das gewechselte Rad).
  • Die Radbolzen vollständig lösen (entgegen dem Uhrzeigersinn).
  • Das betroffene Rad abnehmen.
  • Das Ersatzrad anbringen.
  • Die Radbolzen wieder einsetzen und über Kreuz anziehen. (einen Radbolzen Ihrer Wahl anziehen und dann mit dem gegenüberliegenden weiter machen).
  • Das Fahrzeug wieder absenken, Ihren Wagenheber nicht vergessen.
  • Die Radbolzen nochmals - bei auf dem Boden stehenden Fahrzeug - anziehen.
  • Danach in einer Werkstatt anhalten, um Ihre Radbolzen und den Druck Ihres Ersatzrads zu prüfen.
Nicht zögern, danach in einer Werkstatt oder an einer Tankstelle anzuhalten, um Ihre Bolzen und den Druck Ihres Ersatzrads zu prüfen.
Müssen Sie Ihre Reifen wechseln?
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Häufig ist es schwierig zu wissen, wann man die Reifen seines Fahrzeugs wechseln muss. Müssen sie nach einer bestimmten Kilometerzahl gewechselt werden? Wie kann man sicher sein, dass es an der Zeit ist, sie zu wechseln, ohne einen Fachmann zu fragen?
Müssen Sie Ihre Reifen wechseln?

Häufig ist es schwierig zu wissen, wann man die Reifen seines Fahrzeugs wechseln muss. Müssen sie nach einer bestimmten Kilometerzahl gewechselt werden? Wie kann man sicher sein, dass es an der Zeit ist, sie zu wechseln, ohne einen Fachmann zu fragen? Hier einige leicht selbst umzusetzende Ratschläge:

1/ Die Abriebanzeiger:
Alle Reifen haben Abriebanzeiger. Dabei handelt es sich um kleine Höcker, die zwischen den Profilen Ihrer Reifen sitzen (leicht erkennbar in den mittleren Rillen). (Siehe Foto + Illustration 1€-Münze). Wenn Ihre Reifen abgenutzt sind, hat sich die Dicke des Gummis Ihrer Reifen verringert. Ist die Höhe dieses Gummis auf der gleichen Ebene wie die Abriebanzeiger (1.6 mm in Frankreich), dann haben die Reifen ihre gesetzliche Gebrauchsgrenze erreicht. Bei einer Kontrolle (technische Kontrolle, Polizeikontrolle, …) wird dies als Vergehen betrachtet, daher müssen Sie Ihre Reifen wechseln.
Es ist dennoch nützlich, den globalen Abrieb seiner Reifen regelmäßig zu kontrollieren, um beispielsweise einen anormalen Verschleiß derselben festzustellen, den man an einer Verformung des Reifens erkennen kann, meistens an der Lauffläche (Kontaktzone mit der Strasse). Dafür kann es verschiedene Ursachen geben: falscher Parallelismus der Räder, Fahren mit zu hohem oder zu niedrigem Druck, Kontakt mit einem Hindernis…

2/ Reifenwechsel vor der gesetzlichen Grenze:
Es kann vorkommen, dass Sie einen Leistungsverlust Ihrer Reifen vor ihrer gesetzlichen Grenze feststellen, aufgrund der Gebrauchsbedingungen Ihres Fahrzeugs: schlechte Haftung auf feuchter Strasse, längerer Bremsweg,… Hierbei handelt es sich um Zeichen für den Beginn des Abriebs Ihrer Reifen. Wenn Sie der Meinung sind, dass ihre Leistungen Ihrer Fahrweise nicht mehr gerecht werden, können Sie durchaus beschließen, sie zu wechseln.

3/ Der Abrieb, aber nicht allein:

Natürlich ist der Abrieb ein Grund, die Reifen Ihres Fahrzeugs zu wechseln, was jedoch auch in den folgenden Fällen geschehen kann:
  • nach einer Panne, wenn der Reifen nicht repariert werden kann,
  • Alterungserscheinungen,
  • diverse Verformungen, Schnitte oder anormaler Verschleiß,
  • Nichteinhaltung der Originalzulassungen des Fahrzeugs (Last- oder Geschwindigkeitsanzeiger).
Das Auswuchten der Räder: eine unerlässliche Maßnahme
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Warum neigt ein Rad zum Vibrieren? Vibrationen entstehen durch eine produktionsbedingte ungleiche Masseverteilung am Rad. Aufgrund der Fliehkraft erzeugen diese Masseunterschiede eine „Unwucht“, die sich durch ein Hämmern des Rades auf den Boden sowie Vibrationen äußert.

 

1.      Warum neigt ein Rad zum Vibrieren?

Vibrationen entstehen durch eine produktionsbedingte ungleiche Masseverteilung am Rad. Aufgrund der Fliehkraft erzeugen diese Masseunterschiede eine „Unwucht“, die sich durch ein Hämmern des Rades auf den Boden sowie Vibrationen äußert.

Die Vibrationen können aber auch durch einen Mangel am Reifen, an der Felge oder mechanischen Teilen hervorgerufen werden. Hier einige Beispiele:

o  Falscher Reifendruck

o  Verformung der Felge infolge eines Aufpralls

o  Schadhafter Stoßdämpfer

o  Lenkungsspiel…

 

2.      Welche Konsequenzen hat ein nicht korrekt ausgewuchtetes Rad?

Ein schlecht ausgewuchtetes Rad wirkt sich nicht nur auf den Fahrkomfort, sondern auch auf die Sicherheit und die Lebensdauer des Reifens und der mechanischen Teile aus.

o  Schnellere Ermüdung des Fahrers und der Beifahrer

o  Verlust der Bodenhaftung des Reifens - vor allem, wenn die Stoßdämpfer bereits abgenutzt sind

o  Übermäßiger Verschleiß der Reifen

o  Vorzeitige Abnutzung der Lenkungskomponenten und Stoßdämpfer

o  Erhöhter Kraftstoffverbrauch

o  und im Extremfall sogar der Bruch mechanischer Teile

3.      Warum muss das Auswuchten von einer Fachkraft ausgeführt werden?

Das Auswuchten eines Rades ist eine komplizierte Arbeit, die umfassende Kenntnisse über Vibrationsvorgänge und die Konfigurationsmöglichkeiten der sog. Auswuchtmaschine erfordert.

Mit der Auswuchtmaschine lassen sich Wert und Position der am Rad anzubringenden Ausgleichsgewichte bestimmen, um die Unwucht zu korrigieren.

Markenreifen von bekannten Herstellern: Was haben sie den anderen voraus?
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Ihre Namen sind in die Automobilgeschichte eingegangen. Die meisten Reifenfirmen wurden Ende des 19. Jahrhunderts in den großen Industriestaaten (England, Deutschland, Frankreich, Vereinigte Staaten...) gegründet, bevor sie sich zu Weltmarken entwickelten. Ihnen verdanken wir die meisten der technischen Innovationen, die zum modernen Reifen geführt haben.

Markenreifen von bekannten Herstellern: Was haben sie den anderen voraus?

1. Was ist ein Markenreifen?

Es gibt sechs führende Marken:

 

o  Bridgestone

o  Continental

o  Dunlop

o  Goodyear

o  Michelin

o  Pirelli

Ihre Namen sind in die Automobilgeschichte eingegangen. Die meisten Reifenfirmen wurden Ende des 19. Jahrhunderts in den großen Industriestaaten (England, Deutschland, Frankreich, Vereinigte Staaten...) gegründet, bevor sie sich zu Weltmarken entwickelten. Ihnen verdanken wir die meisten der technischen Innovationen, die zum modernen Reifen geführt haben.

2. Was können Sie von einem Markenreifen erwarten?

Bei der Reifenentwicklung besteht die Schwierigkeit darin, eine Leistung zu verbessern, ohne dass dies auf Kosten einer anderen Eigenschaft geht: so darf beispielsweise eine verbesserte Bodenhaftung die Laufleistung bzw. der Rollwiderstand den Bremsweg nicht beeinträchtigen. Nur die großen Markenhersteller bieten Produkte mit erhöhter Sicherheit und mehr Komfort unter Berücksichtigung des Umweltschutzes an.

Um derart anspruchsvolle Leistungskompromisse zu erzielen, investieren diese Marken einen beträchtlichen Anteil ihres Umsatzes in die Forschung und Entwicklung neuer Produkte.

3. Der Preis für Leistung

Natürlich hat jede Qualität ihren Preis. Die Reifen der großen Markenhersteller sind im Durchschnitt 20 - 30 % teurer als die von günstigen Herstellern.  Was aber nicht bedeutet, dass die Kosten insgesamt ebenfalls höher sein müssen: Der höhere Kaufpreis wird normalerweise durch eine längere Lebensdauer des Reifens ausgeglichen.

Zudem ist der Verbraucher meist bereit, für die Sicherheit und den Fahrkomfort, den diese Reifen bieten, etwas mehr zu zahlen.


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